Patienteninfomation

Wirbelsäule

WirbelsäuleWirbelsäulen-Erkrankungen sind ein Volksleiden. Fast drei Viertel aller Deutschen leiden darunter. Damit sich die Erkrankung nicht zu einem Dauerleiden entwickelt, ist eine rechtzeitige Behandlung wichtig. Denn je länger Wirbelsäulenbeschwerden bestehen, desto schwieriger wird die Diagnose und umso komplexer wird das Krankheitsbild.
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Rücken

RückenKreuzschmerzen mit und ohne Ausstrahlung in das Bein sind sehr häufig und können als "Volkskrankheit" bezeichnet werden. Man geht davon aus, dass etwa 35 Prozent der Bundesbürger derzeit unter mehr oder weniger starken Rückenschmerzen leiden. Die Lebenszeitprävalenz beträgt 100 Prozent. Das bedeutet, dass jeder Mensch im Laufe seines Lebens mindestens einmal, wenn nicht häufiger Kreuzschmerzen hat.
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Bandscheibe

BandscheibeNur bei wenigen Patienten verläuft die Krankengeschichte glatt. Das beginnt schon mit der nicht einfachen Diagnose des Leidens. Bandscheiben-schäden können zu einer Vielzahl unterschiedlicher Rückenschmerzen führen. Quetscht eine Bandscheibe einen Nerv, entsteht der Schmerz oft an einer ganz anderen Stelle, etwa den Fingern. Ursache für das Problem können auch winzige Risse in den Knorpelscheiden sein.
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RenehaVis

RenehaVisArthrose ist die häufigste aller Gelenkerkrankungen. In Deutschland leben mittlerweile zwei Millionen Menschen mit Arthrose und den damit verbundenen Schmerzen. Tendenz steigend.
Eine neuartige Behandlung, eine Doppelkammerspritze mit zwei verschiedenen Hyaluronsäuren könnte Linderung bringen.
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Gesund in Bochum 2014/2015

Jeder hat mal „Rücken“

Informationsheft zu den Themen:

Jeder hat mal „Rücken“

Rücken- und Nackenschmerzen sind mal ziehend, mal brennend, mal messerstichartig, mal einmalig, mal chronisch. Man kann sie nicht mit technischen Hilfsmitteln oder mit einer Laboruntersuchung sicher belegen. Sicher ist nur, dass rund 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Laufe ihres Lebens von Rückenschmerzen betroffen sind.

Wirbelsäule-zentrales Achsenorgan

Die Wirbelsäule, als Grundgerüst unseres Körpers, schützt vor allem mit ihrer „schlangenartigen“ Architektur das hochempfindliche Rückenmark und die anliegenden Nervenstrukturen. Infolge ihrer senkrechten anatomischen Form ist die menschliche Wirbelsäule, im Gegensatz zu der der Vierfüßler, größeren Belastungen ausgesetzt. Die Bandscheiben, die als Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln dienen, sind enormen Kräften ausgesetzt. Bandscheibenerkrankungen sind deswegen unser Tribut für den aufrechten Gang. Sie treten oft akut auf und strahlen in das Bein oder in den Arm aus. Ursache ist häufig ein Bandscheibenvorfall. Der Kern der Bandscheibe wölbt sich dabei oder rutscht ganz heraus und bedrängt einen an der Wirbelsäule liegenden Nerv. Dadurch entsteht der akute Schmerz. Dieser hat eine schützende Warnfunktion.

Eindrucksvolle „Schmerzgeschichten“

Rücken- und Nackenschmerzen treffen den Menschen in einer Lebensphase oft aus heiterem Himmel, in der er mit Krankheiten dieser Art nicht rechnet. Man kann sich kaum bewegen und kriecht auf allen vieren durch die Wohnung. Im Volksmund spricht man vom „Hexenschuss“, der Mediziner definiert es als akute Lumboischialgie oder Lumbago. Damit der akute Schmerz nicht zu einem „Dauergast“ im Rücken wird, ist eine rechtzeitige Behandlung wichtig. Denn je länger Wirbelsäulenbeschwerden bestehen, umso komplexer ist das Krankheitsbild und umso schwieriger die Diagnose und Behandlung.

Grundzüge der Behandlung

Wird der Nerv bei einem Rückengeplagten bedrängt, stehen als erste Maßnahme schmerzstillende Therapien wie Medikamenteneinnahme, Wärmeanwendungen und Physiotherapie auf dem Plan. Führen diese Maßnahmen nicht zum Erfolg, werden unter anderem entzündungshemmende Substanzen und lokale Betäubungsmittel an den Ort des „Geschehens“ gespritzt. „Eine routinemäßige Durchführung dieser Spritzen mit Röntgenstrahlung, wie zum Beispiel unter CT Kontrolle, sollte vermieden werden“, so Dr. Theodoridis.

Im Notfall wird operiert

Wird der Nerv so stark bedrängt, dass Lähmungen auftreten, womöglich mit Störungen im Mastdarm oder in der Blase, ist eine Operation erforderlich, manchmal sogar sofort. Heutzutage gibt es eine Vielfalt an Therapien: Laser-, Hitze- oder Enzymtherapie. Dr. Theodoridis: „Als Goldstandard gilt immer noch die chirurgische Entfernung von Bandscheibengewebe beziehungsweise Erweiterung des Wirbelkanals bei Spinalkanalstenose unter mikroskopischer Kontrolle“.

Der Rücken und die Seele

Neben diesen konkreten organischen Ursachen, wie der Bandscheibenvorfall oder der enge Wirbelkanal, spielen oft auch psychosomatische und soziale Faktoren eine wichtige Rolle. Ist man unglücklich, sinkt die Schmerzschwelle. Stress, sei es bei der Arbeit oder in der Familie, aber auch Trauer kann sich oft in Form von Rückenschmerzen äußern.

Entspannung durch Bewegung

Der Rücken sollte mit Sport und Gymnastik fit gehalten werden. „Am besten eignen sich Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Skilanglauf“, rät Dr. Theodoridis. Zur Vermeidung eines Rückfalls nach einer erfolgreichen Rückenbehandlung sollte ein Haltungs- und Verhaltenstraining (Rückenschule), das mit einer Schulung für richtiges Sitzen, Stehen, Liegen, Heben und Tragen einhergeht, erfolgen. Bewegungstherapie senkt ebenfalls das Risiko. Wichtig sind aber auch ein zufriedenes Arbeitsklima, eine ausgeglichene Persönlichkeit und eine positive Lebenseinstellung. „Eine Operation sollte möglichst vermieden werden, was man in über 90 Prozent der Fälle schafft“, sagt Dr. Theodoridis.

Dr. Theodoros Theodoridis ist Facharzt für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin und Chirotherapie. Er leitet die Abteilung „Minimalinvasive und Operative Wirbelsäulentherapie“ der Viktoria Klinik Bochum. Seit August 2014 wird er erneut in der FOCUS-Ärzteliste als einer der führenden Rücken- / Schmerzspezialisten aufgeführt.

Quelle: "Gesund in Bochum 2014"
Jahrgang 2014/2015

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Gesund in Bochum 2013

Die Wirbelsäule: Ein „schwaches“ Wunderwerk

Informationsheft zu den Themen:

Die Wirbelsäule: Ein „schwaches“ Wunderwerk

Die menschliche Körpermitte, unsere Wirbelsäule, bildet das Grundgerüst unseres Körpers. Sie ist nicht nur das Bindeglied aller Teile unseres Skeletts, sondern schützt vor allem mit ihrer „schlangenartigen“ Architektur das hochempfindliche Rückenmark und die anliegenden Nervenstrukturen.

Infolge ihrer senkrechten anatomischen Form ist die menschliche Wirbelsäule, im Gegensatz zu der der Vierfüßler, größeren Belastungen ausgesetzt. Die Bandscheiben, die als Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln dienen, sind enormen Kräften ausgesetzt. Bandscheibenerkrankungen sind deswegen unser Tribut für den aufrechten Gang. Sie treten oft akut auf und strahlen in das Bein oder in den Arm aus. Ursache ist häufig ein Bandscheibenvorfall. Der Kern der Bandscheibe wölbt sich dabei oder rutscht ganz heraus und bedrängt einen an der Wirbelsäule liegenden Nerv. Dadurch entsteht der akute Schmerz.

Im Vordergrund stehen Schmerzen

Wenn Patienten mit Wirbelsäulenproblemen ihren Arzt aufsuchen, stehen sowohl belastungsabhängige, aber auch Beschwerden in Ruhe im Vordergrund. Rückenschmerzen sind häufig so heftig, dass die Betroffenen bei Ihrer Arbeit behindert werden und auch nachts kaum zur Ruhe kommen. Im Volksmund spricht man vom „Hexenschuss“, der Mediziner definiert es als akute Lumboischialgie oder Lumbago. Damit sich der akute Schmerz nicht zu einem Dauerleiden entwickelt, ist eine rechtzeitige Behandlung wichtig. Denn je länger Wirbelsäulenbeschwerden bestehen, umso komplexer ist das Krankheitsbild und umso schwieriger die Diagnose und Behandlung.

Diagnose – nicht immer „eindeutig“

Bandscheibenschäden oder ein enger Wirbelkanal können zu einer Vielzahl unterschiedlicher Rückenschmerzen führen. Neben diesen konkreten organischen Ursachen spielen oft auch psychosomatische und soziale Faktoren (zum Beispiel Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie) eine wichtige Rolle.

Die Bandscheiben leben von Bewegung

Der Rücken sollte mit Sport und Gymnastik fit gehalten werden. „Am besten eignen sich Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Skilanglauf“, rät Dr. Theodoros Theodoridis, Facharzt für Orthopädie. Wird der Nerv bei einem Rückengeplagten bedrängt, stehen als erste Maßnahmen schmerzstillende Therapien auf dem Plan. Dabei werden unter anderem entzündungshemmende Substanzen und lokale Betäubungsmittel an den Ort des „Geschehens“ gespritzt. „Eine routinemäßige Durchführung dieser Spritzen mit Röntgenstrahlung, wie zum Beispiel unter CT Kontrolle, sollte vermieden werden“, so Dr. Theodoridis.

Im Notfall wird operiert

Wird der Nerv so stark bedrängt, dass Lähmungen auftreten, womöglich mit Störungen im Mastdarm oder in der Blase, ist eine Operation erforderlich, manchmal sogar sofort. Heutzutage gibt es eine Vielfalt an Therapien: Laser-, Hitze- oder Enzymtherapie. Dr. Theodoridis: „Als ‚Goldstandard’ gilt immer noch die chirurgische Entfernung von Bandscheibengewebe beziehungsweise Erweiterung des Wirbelkanals bei Spinalkanalstenose unter mikroskopischer Kontrolle“.

Für „immer“ schmerzfrei?

Zur Vermeidung eines Rückfalls nach einer erfolgreichen Rückenbehandlung sollte ein Haltungs- und Verhaltenstraining (Rückenschule), das mit einer Schulung für richtiges Sitzen, Stehen, Liegen, Heben und Tragen einhergeht, erfolgen. Bewegungstherapie senkt ebenfalls das Risiko. Wichtig sind aber auch ein zufriedenes Arbeitsklima, eine ausgeglichene Persönlichkeit und eine positive Lebenseinstellung. „Eine Operation sollte möglichst vermieden werden, was man in über 90 Prozent der Fälle schafft“, sagt Dr. Theodoridis.

Seine Empfehlung: Be“weg“en Sie den Schmerz

Dr. Theodoros Theodoridis ist Facharzt für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin und Chirotherapie. Er leitet die Abteilung „Minimalinvasive und Operative Wirbelsäulentherapie“ der Viktoria Klinik Bochum. Seit November 2012 wird er erneut in der FOCUS-Ärzteliste als einer der führenden Rücken- / Schmerzspezialisten aufgeführt.

Quelle: "Gesund in Bochum 2012"
Jahrgang 2012/2013 | Nr. 5

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Gesund in Bochum 2012

Orthopädie: Die Last mit dem Kreuz

Infortmationsheft zu den Themen: Gesundheit, Wellness & besser Leben

Gesund und schön: Beim Spezialisten in guten Händen - Über 800 Adressen rund um die Gesundheit

Die Last mit dem Kreuz

Schmerzen im Rücken sind ein weitverbreitetes Leiden. Sehr oft treten sie akut auf und strahlen in das Bein oder in den Arm aus. Ursache ist dann am häufigsten ein Bandscheibenvorfall. Der Kern der Bandscheibe wölbt sich dabei oder rutscht ganz heraus und bedrängt einen an der Wirbelsäule liegenden Nerv. Dadurch entsteht der akute Schmerz.

Im Volksmund spricht man vom „Hexenschuss“, der Mediziner definiert es als akute Lumboischialgie oder Lumbago. Nach einem Gesundheitsbericht des Robert-Koch-Institutes von 2006 leidet jede fünfte Frau und jeder siebte Mann an chronischen Schmerzen entlang der Wirbelsäule. Damit sich der akute Schmerz nicht zu einem Dauerleiden entwickelt, ist eine rechtzeitige Behandlung wichtig. Denn je länger Wirbelsäulenbeschwerden bestehen, umso komplexer ist das Krankheitsbild und umso schwieriger die Diagnose und Behandlung.

Diagnose – nicht immer „eindeutig“

Bandscheibenschäden oder ein enger Wirbelkanal können zu einer Vielzahl unterschiedlicher Rückenschmerzen führen. Neben diesen konkreten organischen Ursachen spielen oft auch psychosomatische und soziale Faktoren (zum Beispiel Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie) eine wichtige Rolle. So vielfältig die Ursachen von Rückenschmerzen sind, so vielfältig ist auch die Behandlungsauswahl.

Die Bandscheiben leben von Bewegung

Bleibt die Bewegung aus, schreitet der Verschleiß unausweichlich voran – unabhängig von anderen Therapien. Um das zu verhindern, sollte man den Rücken mit Sport und Gymnastik fit halten. „Am besten eignen sich Laufen, Schwimmen, Radfahren oder Skilanglauf“, rät Dr. Theodoros Theodoridis, Facharzt für Orthopädie. Wird der Nerv bei einem Rückengeplagten stark gedrückt, stehen als erste Maßnahmen schmerzstillende Therapien auf dem Plan. Dabei werden unter anderem entzündungshemmende Substanzen und lokale Betäubungsmittel an den Ort des „Geschehens“ gespritzt. Eine routinemäßige Durchführung dieser Spritzen mit Röntgenstrahlung, wie z.B. unter CT Kontrolle sollte vermieden werden, so Dr. Theodoridis.

Im Notfall wird operiert

Wird der Nerv so stark gedrückt, dass Lähmungen auftreten, die Patienten Füße oder Hände nicht mehr richtig bewegen können, womöglich Störungen im Mastdarm oder in der Blase auftreten, ist eine Operation erforderlich, manchmal sogar sofort. Heutzutage gibt es eine Vielfalt an Therapien. Laser, Hitze oder Enzymtherapie. Dr. Theodoridis: Als „goldener Standard“ gilt immer noch die chirurgische Entfernung von Bandscheibengewebe bzw. Erweiterung des Wirbelkanals bei Spinalkanalstenose unter mikroskopischer Kontrolle.

Endlich wieder schmerzfrei

Wenn ein Patient, ob konservativ oder operativ, erfolgreich behandelt worden ist und seine normalen Aktivitäten wieder aufnimmt, möchte er zumeist wissen, was er zur Vermeidung eines Rezidivs (Rückfalls) tun kann. Die Antwort lautet: Rückenschule. Gemeint ist ein Haltungs- und Verhaltenstraining, das mit einer Schulung für richtiges Sitzen, Stehen, Liegen, Heben und Tragen einhergeht. Rückenschule kann helfen, Rückenschmerzen zu vermeiden. Bewegungstherapie senkt ebenfalls das Risiko. Sehr wichtig für einen gesunden Rücken sind aber auch ein zufriedenes Arbeitsklima, eine ausgeglichene Persönlichkeit und eine positive Lebenseinstellung. „Eine Operation sollte wenn möglich vermieden werden. Und das schafft man in über 90 Prozent der Fälle“, sagt Dr. Theodoridis. Seine Empfehlung : Be“weg“en Sie den Schmerz! Dr. Theodoros Theodoridis ist Facharzt für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin und Chirotherapie. Er leitet die Abteilung „Minimalinvasive und Operative Wirbelsäulentherapie“ der Viktoria Klinik Bochum. Seit November 2011 wird er erneut in der FOCUS-Ärzteliste als einer der führenden Rücken- / Schmerzspezialisten aufgeführt.

Quelle: "Gesund in Bochum 2011"
Jahrgang 2011/2012 | Nr. 4

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